Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Energiemanagementsystem (EnMS)

Die 5.400 Bahnhöfe der DB sind gemäß Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001 zertifiziert.

Im Rahmen des EnMS bei der DB Station&Service AG werden beispielsweise energetische Inspektionen, Leuchtmittelaustausch, die Dämmung von Geschossdecken und Rohrleitungen sowie der Austausch von veralteten Heizkesselanlagen durchgeführt.

Bei der Auswahl von Beleuchtungssystemen rücken zunehmend Energieeffizienz-anforderungen in den Vordergrund. Hierbei bieten LED- Applikationen eine hervorragende Möglichkeit, um herkömmliche lichttechnische Systeme in speziellen Bereichen von Personenbahnhöfen abzulösen.

Insgesamt wurde der Primärenergiebedarf an Bahnhöfen zwischen 2010 und 2021 bereits um 27,4 Prozent gesenkt.  

Unumstritten bleibt: Energie sparen ist und bleibt immer noch der beste Klimaschutz! 

Energieverbrauch senken, unnötigen Verbrauch vermeiden und Energieeffizienz verbessern

So lassen sich kurz die Aufgaben des Energiemanagementsystems (EnMS) bei der DB Station&Service AG zusammenfassen. Und der Erfolg ist messbar. Regelmäßig werden alle Bahnhofsmanagements, Regionalbereiche und die Zentrale auditiert. Die Zertifizierung mit Prüfsiegel bescheinigt der DB Station&Service AG die Einhaltung der Norm-anforderungen nach DIN EN ISO 50001.


Das Energiemanagementsystem (EnMS) der DB Station&Service AG verfolgt konsequent die Ziele

• den eigenen Primärenergieverbrauch bis 2030 um 15% senken,
• unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden und
• die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern.

Das gelingt mit der systematischen Erfassung der Energieverbräuche, dem Einsatz von Kriterien zur Energieeffizienz für neue Bahnhöfe und Anlagen und der konsequenten Umsetzung von Programmen für die energetische Optimierung von Bestandsanlagen.

Seit 2016 verfolgt die DB Station&Service AG ambitionierten Energieeinsparziele mit Hilfe gezielter Prozesse, konkreter Maßnahmen und klaren Verantwortlichkeiten. Dafür sorgt das zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS).

Wussten Sie, dass die DB Station&Service AG mit über 1 Mio. Lichtpunkten an Bahnhöfen europaweiter Spitzenreiter ist?

Daher spielt die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung auch eine große Rolle im Energiemanagement. Allein an den Bahnsteigen in Gießen konnten auf diese Weise rund 83.000 kWh Strom pro Jahr eingespart werden. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 25 Vier-Personen-Haushalten.

Doch nicht nur im Unternehmen, auch privat lässt sich Energie managen. Das tut nicht nur dem Klima gut, sondern vor allem der eigenen Geldbörse.


Was können Sie heute schon tun?


Die umweltfreundlichste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Einige alltägliche Beispiele:

  • Restwärme nutzen und mit Deckel kochen: Wer mit passendem
    Deckel kocht, kann die Energiezufuhr deutlich reduzieren.
  • Möglichst auf den Wäschetrockner verzichten, denn der braucht
    sehr viel Strom - und meistens tut es auch die Wäscheleine in der Sonne.
  • Licht aus in ungenutzten Räumen, vor allem bei ausreichendem Tageslicht.
  • Bei PC und Laptop den Sparmodus und Ruhezustand optimieren.
  • Auf Bildschirmschoner verzichten - besser Bildschirm aus ab 5 Minuten.
  • „Standby-Modus“ vermeiden, ungenutzte Geräte wirklich ausschalten.
  • Im Wasserkocher nur die Menge Wasser erhitzen, die benötigt wird.
  • Besser mehrmals 3-5 Minuten Stoß- statt Dauerlüften.
  • LEDs sind sparsamer als Halogen- oder Energiesparlampen – und
    halten um ein Vielfaches länger als konventionelle Leuchtmittel.
  • Öfter mal das Auto stehen lassen oder Fahrgemeinschaften finden –
    und so die Treibstoffkosten mit anderen teilen.