Ob Kaffee oder Mittagssnack: Am Bahnhof stehen Reisenden verschiedene Verpackungsoptionen zur Verfügung. Das Pilotprojekt macht Mehrweg am Bahnhof einfacher zugänglich und sammelt praktische Erfahrungen mit Reisenden und Gastronomiebetrieben. Bei teilnehmenden Gastronomiebetrieben können Reisende Speisen und Getränke in RECUP-Bechern und Bowls gegen Pfand erhalten.
Ziel des Pilotprojekts ist es, die Nutzung von Mehrweg am Bahnhof möglichst einfach zu gestalten und zu prüfen, wie sich ein einheitliches Angebot im Reisealltag bewährt.
Was passiert in Freiburg?
Link zu diesem Abschnitt kopierenSeit Mitte Januar 2026 gibt es bei teilnehmenden Gastronomiebetrieben am Freiburger Hauptbahnhof Speisen und Getränke in RECUP-Bechern und Bowls gegen Pfand.
- Teilnehmende Betriebe am Bahnhof: Café Bar Coucou, Le Crobag, dean&david, Haferkater, Gardenia sowie Schmitt & Hahn
- Weitere Rückgabe: bei teilnehmenden Partnerbetrieben des RECUP-Mehrwegsystems
- Rückgabeautomat im Untergeschoss: von 05:00 bis 01:00 Uhr zugänglich
- Rückgabeautomat im Twenty 47: rund um die Uhr über Gleis 1 zugänglich
Das Projekt berücksichtigt dabei die gesetzliche Mehrwegangebotspflicht und die in Freiburg geltende Verpackungssteuer für bestimmte Einwegverpackungen.
Wie funktioniert das System?
Link zu diesem Abschnitt kopierenIm Pilotprojekt kommt das pfandbasierte Mehrwegsystem der RECUP GmbH zum Einsatz. Für die Ausgabe der Mehrwegbehälter wird Pfand erhoben. Nach der Nutzung können die Behälter bei den teilnehmenden Betrieben oder an den vorgesehenen Rückgabestellen zurückgegeben werden. Weitere Infos zum Kooperationspartner RECUP finden Sie hier.
Am Freiburger Hauptbahnhof wird erprobt, wie ein einheitliches Mehrwegangebot von Reisenden genutzt und von den beteiligten Gastronomiebetrieben umgesetzt werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für die Bewertung möglicher weiterer Anwendungen an Bahnhöfen dienen.
Mit RECUP können Getränke und Speisen in Behältern mitgenommen werden, die mehrfach genutzt werden. Die Becher und Bowls sind für viele Einsätze ausgelegt und können anschließend recycelt werden. Wer Mehrweg nutzt, entscheidet sich für eine Alternative zu Einwegverpackungen. Die konkreten Umwelteffekte hängen dabei von der tatsächlichen Nutzung und den erreichten Einsatzzyklen ab.
Freiburg wurde als Pilotstandort ausgewählt. Das Projekt findet vor dem Hintergrund der gesetzlichen Mehrwegangebotspflicht und der in Freiburg geltenden Verpackungssteuer für Einwegverpackungen statt.
Teilnehmende Gastronomiebetriebe geben Speisen und Getränke in RECUP-Bechern oder Bowls gegen Pfand aus. Nach der Nutzung können die Behälter an den vorgesehenen Rückgabestellen zurückgegeben werden. Das Pfand wird bei der Rückgabe erstattet.
Die Behälter können bei teilnehmenden Betrieben am Bahnhof und an weiteren Rückgabestellen des RECUP-Mehrwegsystems zurückgegeben werden. Für Becher stehen u.a. zwei Rückgabeautomaten am Bahnhof zur Verfügung.
Es nehmen Café Bar Coucou, Le Crobag, dean&david, Haferkater, Gardenia sowie Schmitt & Hahn teil. Kooperationspartner ist RECUP.