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Sie befinden sich in einer Notlage? Rufen Sie direkt die Polizei unter der Rufnummer 110 an oder wenden Sie sich an das Personal vor Ort.

Alle Reisenden und Besuchenden sollen sich an unseren Bahnhöfen sicher und wohlfühlen. Dafür setzen wir vielfältige Maßnahmen ein und bauen diese auch immer weiter aus. 

Eine Frau von der Bundespolizei und ein Mann der DB Sicherheit sprechen gemeinsam mit einem Reisenden an einem Bahnsteig.

Unsere Maßnahmen für sichere Bahnhöfe im Überblick

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Für uns steht die Sicherheit unserer Reisenden und Besuchenden an erster Stelle. Jedes Jahr investieren wir mehr als 200 Millionen Euro in Sicherheitsmaßnahmen an den Bahnhöfen. 2026 investieren wir dafür weitere 20 Millionen Euro. Unsere Aktivitäten basieren hauptsächlich auf vier wichtigen Säulen: 

  • Sicherheitskräfte von DB Sicherheit
  • Starke Partnerschaften
  • Moderne Videotechnik
  • Soziale Maßnahmen

An unseren Bahnhöfen sorgen rund um die Uhr rund 4.500 Sicherheitskräfte deutschlandweit für Ihre Sicherheit. Sie tragen gut sichtbare gelbe Westen, sind immer ansprechbar und greifen schnell ein, wenn es nötig ist. Unsere Teams achten auf die Einhaltung der Hausordnung und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie sie einfach an, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Eine Frau und ein Mann der DB Sicherheit in einer Bahnsteighalle.

Neben den Sicherheitskräften helfen Ihnen an unseren Bahnhöfen auch deutschlandweit rund 3.400 Servicemitarbeitende, 2.200 Reiseberater:innen sowie 2.800 Reinigungskräfte.

Ergänzend zu unseren Sicherheitskräften von DB Sicherheit sind deutschlandweit knapp 6.000 Beamt:innen der Bundespolizei rund um die Uhr an unseren Bahnhöfen im Einsatz, um einen angenehmen und sicheren Aufenthalt zu gewährleisten. Darüber hinaus sind an mehr als 100 Stationen bundesweit sogenannte Sicherheits- und Ordnungspartnerschaften geschlossen. Hierbei arbeiten verschiedenste Partner:innen vor Ort konkret für die Verbesserung der Sicherheit am und um den Bahnhof zusammen. Je nach Konstellation sind hier auch angrenzende Unternehmen, Städte, Kommunen, andere Verkehrsunternehmen oder auch Sozialträger mit beteiligt.

Ein Team der Bundespolizei bestehend aus einer Frau und einem Mann steht an einem Bahnsteig.

Starke Partnerschaften zeigen sich auch deutlich an ausgewählten Bahnhöfen im Norden Deutschlands. Im Rahmen gemeinsamer Bestreifungen agieren dort die Sicherheitskräfte der DB Sicherheit, der Bundespolizei, der Landespolizei und des lokalen Personennahverkehrs als interdisziplinäre Einheiten. Sie zeigen gemeinsam eine erhöhte Streifenpräsenz an den Standorten und arbeiten dabei Hand in Hand für die Verbesserung des Sicherheitsempfindens vor Ort. Bisher erlebbar sind diese gemeinsamen Streifen Bremen, Hamburg und Hannover. 

In den letzten fünf Jahren haben wir gemeinsam mit dem Bund und der Bundespolizei rund 180 Millionen Euro in moderne Videotechnik an Bahnhöfen investiert. Mittlerweile gibt es deutschlandweit 11.000 Kameras auf den Bahnhöfen – und es werden immer mehr. Alle großen Bahnhöfe sind schon damit ausgestattet und auch kleinere Bahnhöfe erhalten nach und nach Kameras.

Wir investieren nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität: Aus tausenden Blickwinkeln überwachen unter anderem die neuen, modernen Multisensor-Kameras den Alltag am Bahnhof und machen so den Aufenthalt noch sicherer. Ausschließlich die Bundespolizei hat Zugriff auf Bildaufzeichnungen und kann diese im Bedarfsfall verwerten.

Ein Mann montiert eine neue Videoüberwachungsanlage an einem Bahnsteig.

Ein wichtiger Partner an unseren Bahnhöfen sind die Bahnhofsmissionen. Sie helfen Menschen in akuten Notlagen. Außerdem unterstützen sie Reisende und Besuchende zum Beispiel, wenn sie Hilfe beim Umsteigen brauchen oder einen Platz zum Ausruhen suchen.

Soziale Angebote wie unsere Bahnhofsläufer:innen fördern darüber hinaus das Sicherheitsempfinden an den Bahnhöfen. Bahnhofsläufer:innen gestalten zwischen Reisenden, Besuchenden, Händler:innen und Menschen ohne Zuhause das Miteinander an Bahnhöfen neu. Sie vermitteln und lösen Konflikte und sind damit Teil eines Sicherheitskonzepts, das über Technik, DB Sicherheit und Polizeipräsenz hinausgeht.

Die Rückenansicht von zwei Bahnhofsläufer:innen vor einer Abfahrtstafel in einem Bahnhof.

Wir entwickeln die Personal- und Sicherheitskonzepte für unsere Bahnhöfe kontinuierlich weiter und passen sie an die aktuellen Situationen an. Dabei orientieren wir uns stets an den Einschätzungen und Bewertungen der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern.

Zudem evaluieren wir im Kontext des Forschungsvorhabens „Sicherheitsbahnhof“ kontinuierlich Maßnahmen und Ansätze für eine zukunftsfähige und krisenfeste Entwicklung unserer Bahnhöfe. Erste Ergebnisse aus der Forschung werden beispielsweise mit den Bahnhofsläufer:innen sukzessive weiter ausgerollt.

Ausblick auf 2026

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Mit dem Sofortprogramm „Mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen“ investieren wir in diesem Jahr zusätzliche 20 Millionen Euro in Ihre Sicherheit.

  • Mehr Präsenz und Sicherheitspersonal
  • Neue Mitarbeitendenausstattung
  • Ausbau der Videotechnik

Wir verstärken damit das Sicherheitspersonal an 35 großen Bahnhöfen. Zudem setzen wir auch weiterhin auf eine enge Partnerschaft mit den Behörden, um die Sicherheit am Bahnhof durch mehr Streifen zu verbessern.

Bahnhofsmitarbeitende aus verschiedenen Bereichen an einem Bahnsteig.

In den nächsten Monaten erhalten unsere Mitarbeitenden im Kund:innenkontakt neue Ausrüstung wie Bodycams und Schrillalarme, um sie besser zu schützen. Die Mitarbeitenden können dabei selbst wählen, was sie nutzen möchten. An manchen Bahnhöfen wird es zusätzlich eine App geben, mit der sie im Notfall Hilfe anfordern können.

Eine Bodycam als neue Ausstattung für Mitarbeitende an den Bahnhöfen.

Schon heute gibt es 11.000 Kameras an unseren Bahnhöfen. Zusammen mit der Bundespolizei rüsten wir immer mehr Bahnhöfe damit aus, weil Kameras das Sicherheitsgefühl stärken und helfen, Straftaten schneller aufzuklären.

Ein Team aus zwei Männern montiert gemeinsam eine neue Videoüberwachungsanlage an einem Bahnsteig.

Gemeinsam für mehr Sicherheit. Machen Sie bitte mit.

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Wir arbeiten daran, dass Sie sich an unseren Bahnhöfen wohl und sicher fühlen. Bitte unterstützen Sie uns dabei und gehen Sie respektvoll mit anderen Reisenden, den DB Mitarbeitenden und auch dem Bahnhof um.

Geltende Regeln am Bahnhof

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Für einen sicheren Aufenthalt an unseren Bahnhöfen beachten Sie bitte die geltende Hausordnung sowie gegebenenfalls veröffentlichte lokale Zusätze unserer Stationen. Die Hausordnung finden Sie vor Ort sowie unter Hausordnung.

Achten Sie bitte auf Folgendes (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Achten Sie am Bahnsteig auf ausreichend Abstand zu den Gleisen.
  • Achten Sie auf Warnschilder und Markierungen.
  • Treten Sie erst nach Halt eines Zuges an die Bahnsteigkante heran.
  • Drängeln Sie nicht beim Einsteigen und Aussteigen.
  • Lassen Sie Gepäck und andere Gegenstände nicht unbeaufsichtigt und schließen Sie Taschen und Rücksäcke, um etwaige Diebstähle zu verhindern.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf andere Bahnhofsgäst:innen.

Wir sprechen uns klar gegen Gewalt an unseren Bahnhöfen aus. Gehen Sie respektvoll mit anderen um. An unseren Bahnhöfen ist aggressives Verhalten, Beleidigungen, Bedrohungen sowie körperliche Angriffe gegen Personen untersagt. Waffen und Gegenstände, die gesetzlich nicht geführt werden dürfen, sind verboten.

Festgestellte Verstöße gegen die geltenden Regeln an den Bahnhöfen können zu einem Hausverweis, einem Hausverbot, einer Strafverfolgung und/oder Schadensersatzforderungen führen.

Schnelle Unterstützung im Fall von Unsicherheiten und in Gefahrensituationen

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Sollten Sie eine Gefahrenlage wahrnehmen, wenden Sie sich bitte direkt an die Polizei unter der Rufnummer 110. 

In einem solchen Fall gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Bewahren Sie Ruhe und geraten Sie nicht in Panik.
  2. Entfernen Sie sich, wenn möglich und sicher, von der Gefahrenstelle und suchen Sie einen sicheren Bereich auf.
  3. Melden Sie die wahrgenommene Gefahr umgehend dem Personal vor Ort oder per Telefon der Polizei unter der Rufnummer 110.
  4. Folgen Sie den Anweisungen der Mitarbeitenden und/oder der Einsatzkräfte.

Bitte unterstützen Sie im Bedarfsfall andere Bahnhofsgäst:innen, sofern Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Neben unserem Personal vor Ort an können Sie auch die zuständige 3-S-Zentrale des Bahnhofs kontaktieren, wenn Sie sich unsicher fühlen. Die Telefonnummer finden Sie auf den Vitrinenaushängen im Bahnhof sowie auf bahnhof.de auf der betreffenden Bahnhofsdetailseite unter „Hilfe und Orientierung vor Ort“

Weitere Kontaktoptionen

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Sie möchten uns Feedback zu unseren Bahnhöfen zukommen lassen? Chatten Sie gerne mit unserem Chatbot DB Smile Bahnhof, schreiben Sie uns eine E-Mail an feedback@bahnhof.de oder rufen Sie uns Montag bis Sonntag von 07:00 – 22:00 Uhr unter der Rufnummer 030 586020930 an.