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Genussmomente auf Reisen: Lernen Sie unsere Local Heroes kennen

Frühstück: Ihr Morgen-Upgrade

Der Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen und ofenwarmem Gebäck: Am Bahnhof beginnt der Tag mit echter Auswahl. Ob das klassische Buttercroissant, frisch belegte Brötchen oder herzhafte Frühstückssnacks – hier finden Sie alles für den perfekten Start direkt auf Ihrem Weg.

Mahlzeit: Volle Auswahl gegen das Mittagstief

Von herzhafter Hausmannskost und knackigen Bowls bis hin zu dampfender Pasta oder modernem Streetfood: Unsere Bahnhöfe bieten für jeden Geschmack die passende Stärkung. Entdecken Sie frische Zutaten und kreative Kreationen unserer Gastronom:innen.

Feierabend: Entspannung zum Tagesausklang

Wenn die Arbeit getan ist, ist Zeit für das Wesentliche. Unsere Bahnhöfe verwandeln sich am Abend in Treffpunkte für Genießer:innen. Gönnen Sie sich einen entspannten Drink, entdecken Sie feine Delikatessen für zu Hause oder treffen Sie sich auf eine herzhafte Mahlzeit mit Freund:innen.

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Unsere Bahnhöfe sind mehr als Orte des Kommens und Gehens – sie sind lebendige Treffpunkte, an denen Menschen aus aller Welt zusammenkommen. Sie sind ein Stück Heimat unterwegs. Was sie so besonders macht? Das sind neben den Mitarbeitenden am Bahnhof vor allem die Menschen, die täglich für Ihr leibliches Wohl sorgen: unsere Local Heroes.  

Hinter jedem gastronomischen Betrieb, jeder Ausstellungsfläche und jedem Freizeiterlebnis steckt eine persönliche Geschichte – geprägt von Mut, Tradition und Herzblut. In unseren Porträts rücken wir diese Gastgeber:innen ins Rampenlicht. Erfahren Sie mehr über ihre Motivation, ihre Erlebnisse im Bahnhofsalltag und das, was ihren Standort für sie auszeichnet.  

​​Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt vor Ort – erzählt von unseren Local Heroes.  

Bockwurst, Brötchen und ein Bier vom Fass – das sind die Dauerbrenner in „Olafs Laden“.

„Gleis 1“: Wo Kassel zusammenkommt 

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Hauptbahnhof Kassel 

 Wo früher einmal Koffer lagerten, reihen sich heute Sofas und Stühle, davor eine elf Meter lange Theke. Stimmengewirr, Musik, Gläserklirren. Das „Gleis 1“ ist mehr als Bar und Club – es ist Bühne, Begegnungsort, eine Institution in Kassel. Und seit dem Frühjahr 2025 ist es das Reich von Arzu Kilic.  

Dass Kultur hier so selbstverständlich zuhause ist, liegt an diesem besonderen Ort: Der Kopfbahnhof wurde vor als mehr 25 Jahren zum „KulturBahnhof“ umgebaut – ein Ensemble aus Bühne, Kino, Clubs und Ateliers, das die Geschichte weiterschreibt.   

Arzu Kilic (45) ist nun Teil davon. „Ich wollte mein eigenes Ding machen“, sagt sie. Früher war sie Fremdsprachensekretärin, lange Stammgast und Organisatorin türkischer Folk-Abende. Jetzt leitet sie die seit mehr als 20 Jahren etablierte Location – mit Tatkraft und einem Lächeln, das ansteckt. Das Programm: DJs und Tanzkurse von Salsa bis Discofox, Konzerte, Lesungen, Ü30-Partys, Themenabende oder Firmenfeiern.  

Arzu Kilic verändert mit Fingerspitzengefühl. „Die Menschen lieben das Gleis 1 so, wie es ist.“ Deshalb gibt es nur kleine, feine Neuerungen: einen Parfümautomaten, Powerbanks zum Ausleihen. So bleibt das „Gleis 1“ das, was es für sie schon lange ist: ein Wohlfühlort, an dem Menschen zusammenkommen. Genau dieses Gefühl gibt sie an ihre Gäste weiter.  

Außen wie innen: Im „Gleis 1“ sind Kunst und Kultur überall spür- und sichtbar.

„Lecker Wurst“! Das Original aus dem Ruhrpott  

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Hauptbahnhof Duisburg  

Wo gibt es die beste Currywurst? Wenn man Mo fragt, am Duisburger Hauptbahnhof. Hier verkauft er mit viel Herz und guter Laune beliebte Wurstspezialitäten in Metzgerqualität.  

„Einmal wie immer?“ ruft Mo einem Stammgast entgegen. Der Wurstverkäufer, den alle nur Mo nennen, arbeitet seit zwei Jahren bei „Lecker Wurst“ im Duisburger Hauptbahnhof. Der Imbiss ist für ihn der ideale Ort, um mit den Reisenden ins Gespräch zu kommen. Viele Stammgäste kommen fast jeden Tag vorbei und bringen ihre Geschichten mit.  

„Ich weiß genau, wer was bestellt und was sie oder ihn bewegt“, erzählt Mo. Für den gelernten Altenpfleger bedeutet der Imbiss-Alltag nicht nur das Zubereiten von Speisen, sondern auch eine Verbindung zu den Menschen. Ihm ist es besonders wichtig, eine einladende Atmosphäre zu schaffen. So wird bei „Lecker Wurst“ die Kultur des Ruhrgebiets nicht nur serviert, sondern auch gelebt. Zudem legt man großen Wert auf die Qualität der Speisen. Die Würste liefert eine Duisburger Metzgerei, die Pommes werden in reinem Rapsöl frittiert und die hausgemachte Currysoße ist ohne Konservierungsstoffe. Zur Auswahl stehen sieben verschiedene Wurstspezialitäten: von der klassischen Bratwurst über Rinds- und Geflügelwurst bis zum Bestseller, der beliebten Currywurst. Mo schwört auf die scharf gewürzte Feuerwurst: „Unbedingt probieren!“  

Zum Anbeißen: Die Currywurst mit hausgemachter Soße, Pommes und Mayo.
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„Rischart“: Genuss aus München, frisch aus dem Ofen 

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Hauptbahnhof München 

Im Herzen Münchens backt „Rischart“ seit 1883 Genuss-geschichte. Magnus Müller-Rischart führt das Familienunternehmen in fünfter Generation mit der Devise: „Frische Backwaren, zentral produziert und exklusiv in München verkauft.“  

In der Backstube direkt an der Theresienwiese kann man die Bäcker:innen und Konditor:innen durch riesige Glasfenster beobachten. Von hier wird die Ware mehrmals täglich in 21 Filialen geliefert, darunter die Filialen am Ostbahnhof, im Bahnhof Pasing und gleich drei am Hauptbahnhof. „Unser neuestes Geschäft im Sperrengeschoss des Hauptbahnhofs hat eine 15 Meter lange Verkaufstheke, die unsere Backwaren ins beste Licht rückt.“ Müller-Rischart schätzt den Austausch mit den Kund:innen: „Viele Reisende aus Bayern kaufen unser Brot, um es zuhause einzufrieren – ein Kompliment für unsere Qualität.“ Sehr beliebt ist „Das Dinkel“, dessen gekochte Haferflocken und der Dinkel-Sauerteig 42 Stunden ruhen, was es bekömmlich macht und lange frisch hält.

„Rischart“ bietet mehr als 100 Backwaren an. Im Sommer locken Erdbeerkuchen und Zwetschgendatschi, während die Krapfen ab Silvester in vielen Varianten erhältlich sind. Für herzhafte Pausen sind Schnittlauchbrezeln oder das „Bavaria Sandwich“ mit Leberkäse und Essiggurke zu empfehlen. Ein Besuch bei „Rischart“ ist ein Münchner Geschmackserlebnis.

Das Weizenmischbrot „Blütenkruste“ schmeckt nach Pistazien und Mandeln.
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"Der Dirnberger Kaffe": Kaffeekünstler im Hauptbahnhof Regensburg 

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Hauptbahnhof Regensburg

Manuel Dirnberger-Ammon ist Gründer, Röster, Barista und der kreative Kopf hinter „Der Dirnberger Kaffee“. Als Student hat er 2018 mit einem kleinen Röster in einem Supermarkt angefangen – und inzwischen seine Leidenschaft für Kaffee zum Beruf gemacht.  

2024 eröffneten Dirnberger-Ammon und seine Frau Anna eine Rösterei in Obertraubling und ein Geschäft im Regensburger Hauptbahnhof. Der 36-Jährige legt großen Wert auf Qualität, Fairness und Nachhaltigkeit. „Wir gewährleisten, dass die Kaffeefarmer gut bezahlt werden, nachhaltig arbeiten und so Top-Qualität liefern können,“ sagt Dirnberger-Ammon. Seine Röstmaschine in Obertraubling läuft mit Ökostrom, bald sogar mit Solarstrom vom eigenen Dach.   

Mit viel Wissen um die Röstung und Fingerspitzengefühl entwickelt Dirnberger-Ammon neue Geschmacksprofile. Seine neueste Kreation besteht – neben Arabica-Bohnen aus Brasilien und Kolumbien – zu 30 Prozent aus indischen Robusta-Bohnen und heißt deshalb „Elefant Espresso“.   

Die Kaffeespezialitäten sind direkt am Eingang des Hauptbahnhofs und online erhältlich. Neben seinem Barista-Team steht Dirnberger-Ammon hier häufig selbst an der Siebträgermaschine: „Viele Stammkunden kommen kurz auf einen Espresso vorbei. Da ergeben sich oft nette Gespräche. Das ist fast wie in Italien.“ Ob morgens, mittags oder abends – seine Kund:innen genießen die Auszeit.  

Der Barista zaubert ein Latte-Art-Muster auf den Cappuccino.
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"Mathews": Eine Erfolgsgeschichte aus Mut und Mehl

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Bahnhof Hamburg-Harburg

Kaffee, Brötchen – und ein Lächeln. Die Bahnhofsbäckerei „Mathewes“ in Hamburg-Harburg bietet mehr als Backwaren: Der Lebensweg der Betreiberin Nafisse Akbarzada erzählt von Flucht, Fleiß und Familienzusammenhalt.

 Während die Stadt um drei Uhr morgens noch schläft, beginnt für Nafisse Akbarzada der Arbeitstag. In der Bäckerei „Mathewes“ schaltet sie die Kaffeemaschine ein und backt Brötchen auf. Hinter der Routine steckt eine Vorgeschichte, die 1994 in Afghanistan begann. 

Damals war Nafisse 27 Jahre alt und träumte davon, Biologie zu studieren. Doch die politische Lage ließ das nicht zu. Als sie mit Mann und drei kleinen Kindern nach Deutschland kam, hatte sie ein Ziel: „Meine Kinder sollen es besser haben.“ Sie lernte Deutsch und fand Arbeit bei „Mathewes“. Ihr Fleiß überzeugte die Inhaber. Als sie 2012 in Rente gingen, boten sie Familie Akbarzada die Übernahme aller drei Filialen an.

Mit Erfolg: Sie verhandelten Pachtverträge neu und überstanden einen kompletten Personalwechsel. Heute bedient das Team bis zu 500 Kund:innen täglich. Stammgäste bekommen ihre Lieblingsprodukte vorbereitet. „Wir arbeiten Hand in Hand“, sagt Nafisse Akbarzada. Aufhören? Daran denkt die 57-Jährige nicht. Die Arbeit ist für sie mehr als Broterwerb – sie ist das, was sie und die Gäste am Bahnhof Harburg verbindet.

Die Bestseller, zubereitet mit viel Herz: belegte Brötchen, dazu ein Cappuccino.

"Warnemünder Lok": Kunstvolle Cocktails mit einer Brise Ostseeluft

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Bahnhof Warnemünde

„Dass die Lok wieder da ist, hat sich blitzschnell herumgesprochen“, erzählt Tina Ahrend. „Die Leute haben uns sogar zur Begrüßung Geschenke vorbeigebracht.“  Obwohl sie und ihr Mann, Michael Karpinski, aus Familien stammen, die als Schausteller und Komödianten durchs Land zogen, hat sie das herzliche Willkommen auf dem Bahnhofsvorplatz in Warnemünde umgehauen.  

Mit seiner „Warnemünder Lok“ war Karpinski hier von 2007 bis 2015 schon einmal eine feste Instanz. Nun ist er zurück – und gekommen, um zu bleiben. Mit seiner Frau steht der 58-Jährige täglich ab 11 Uhr hinterm Tresen und betreibt den Biergarten mit rund 50 Plätzen, der noch um einen windgeschützten Loungebereich ergänzt wird. Denn abends könne es auch schon mal länger werden, so der Gastronom: „Bei uns ist jeder Tag wie ein Treffen unter Freunden. Denn wir haben es einfach im Blut, dass wir unsere Gäste zum Lachen bringen und glücklich machen wollen.“  

Neben frisch gezapftem Bier gibt es Longdrinks und Cocktails. Auf das Mixen und Dekorieren hat sich Ahrend spezialisiert: „Das werden kleine Kunstwerke, weil es mir Freude macht, mit frischen Früchten zu arbeiten und das Gefühl von Urlaub zu servieren.“ So sorgt die „Warnemünder Lok“ für Urlaubsfeeling – mit einer großen Portion Lebensfreude.

Die Bar im Lok-Style hat Karpinski vor fast 20 Jahren selbst gebaut und nun hergerichtet.

"Farbrausch 3D": Mit Minigolfschläger auf der Suche nach einem Piratenschatz

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Hauptbahnhof Magdeburg

In Magdeburg befindet sich Deutschlands erste Minigolf-Anlage in einem Bahnhof. Zum Einlochen erwartet die Besucher:innen eine riesige Lok, ein dreidimensionaler Farbrausch und knifflige Herausforderungen. 

Die Tür fällt ins Schloss. Ein Blick nach links: Ein gruseliges Gerippe sitzt an einem alten Holztisch. Ein Monitor flackert, dann erscheint plötzlich ein täuschend echt wirkender Freibeuter auf dem Bildschirm und gibt Anweisungen für das bevorstehende Abenteuer. Alles klar, das hier sprengt die herkömmlichen Vorstellungen einer Minigolf-Anlage! Dann geht es los und nachdem sich durch einen geschickten Trick die nächste Tür geöffnet hat, steht man schon in der wunderbunten Piraten-Welt von „Farbrausch 3D“.  

„Das klassische Minigolf war uns einfach zu langweilig“, sagt Inhaber Heiko van Vliet, der unter dem Konzept „Farbrausch 3D“ bereits mehrere Indoor-Anlagen betreibt. Die Spielregeln bleiben gleich, doch wer hier punkten will, muss ganz genau hinschauen. Dank 3D-Brille scheint die Umgebung zum Leben zu erwachen: Ein Seeungeheuer verschlingt einen Dreimaster, eine Lokomotive zischt an der Wand vorbei – und am Ende wartet der geheimnisvolle Tempel. „Unsere Besucher durchqueren Raum für Raum – eine Mischung aus Minigolf und Escape-Room“, erklärt van Vliet und ergänzt: „Aber bisher hat noch jeder den Ausgang gefunden!“ 

Schläger, Golfball und Ziele werden in ein neonfarbenes Licht getaucht.
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