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Innovatives Kulturprogramm im Essener Hauptbahnhof

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Aus einem ungenutzten Ladenlokal im Essener Hauptbahnhof wird ein offener Ort der Begegnung. Dort eröffnet NELA. Next Economy Lab am 10. Juli 2026 den Social Pop-Up Club in der Personenunterführung zum zentralen Omnibusbahnhof (Ladenzeile West).

Unter dem Motto „Genug für alle!“ lädt der neue Standort bis März 2027 Reisende und Besuchende dazu ein, Ausstellungen, Workshops und Diskussionen zu erleben und aktiv mitzugestalten.

Plakat, das auf die Neueröffnung am Hbf Essen hinweist: Neun Monate Kunst, Kultur und Zukunftsfragen, kostenlos und für Alle!

Raum für nachhaltige Ideen und Mitmachangebote.

Raum für nachhaltige Ideen und Mitmachangebote

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Auf rund 90 m² trifft kreativer Freiraum auf gesellschaftliches Engagement. Unter der Leitfrage „Wie sieht ein gutes Leben aus, in dem genug für alle da ist?“ können Menschen aus Essen und der Region sich über nachhaltige Lebensweisen austauschen. Das Konzept lebt von der Beteiligung: So können Initiativen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, den Raum für eigene Treffen und Aktionen nutzen.

Kulturelle Formate und gemeinschaftliche Aktionen sollen dabei den Zusammenhalt stärken und neue Impulse setzen – etwa durch die Klanginstallation „Stadtstimmungen“ von Peter Petersen und Sofia Mellino, die das Programm ab dem 17. Juli ergänzen wird.

Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, dem Soziofonds Kultur und der Deutschen Bahn.

Mensch und Natur neu gedacht: Die Ausstellung „DisAppearances“

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Die neuen Räumlichkeiten feiern ihre Eröffnung mit der Premiere der Ausstellung „DisAppearances“ der Künstlerin Jelka Plate. Die Künstlerin nutzt dafür umfunktionierte Tarnkostüme. Ihre zentrale Frage: Was passiert, wenn der Mensch seine Rolle als „Krone der Schöpfung“ aufgibt? Das Projekt zeigt humorvolle Selbstversuche. Man erlebt beispielsweise, wie es ist, als Grasbüschel auf der Wiese zu liegen oder zum Baum zu werden. Bis zum 10. Oktober bietet die Ausstellung einen humorvollen und optimistischen Beitrag zur aktuellen Klimadebatte.

  • Bild der Ausstellung  "DisAppearances“.
    "DisAppearences" untersucht anhand von Performances und speziellen Kostümen die Frage, wer wir sind, wenn wir uns als nicht-nur-menschliche Wesen verstehen.